Francesca Chiara Rothenbühler
Aktualisiert: vor 11 Stunden
EDITORIAL SELECTION
Ein Weg, der nie selbstverständlich war.
Mit 16 begann ich, neben dem Gymnasium zu arbeiten. Nicht, weil ich musste, um mir etwas dazuzuverdienen – sondern weil ich mir damit eine Zukunft aufbauen wollte, die in meiner Familie vor mir niemand gegangen war.


PHOTOGRAPHER @noboarepublic
Ohne elterliche Unterstützung und ohne akademischen Hintergrund in meinem Umfeld finanzierte ich Schritt für Schritt meinen eigenen Weg.
Heute studiere ich Medizin und bin die Erste in meiner Familie, die ein Hochschulstudium absolviert. Für mich bedeutet dieser Weg weit mehr als einen akademischen Abschluss. Er steht für Unabhängigkeit, Disziplin und die Überzeugung, dass Herkunft nicht darüber entscheiden muss, wie weit man gehen kann. Fast gleichzeitig öffnete sich eine zweite Welt.
NEXT JOBS
24.09. Mailand
04,10. Paris
22..- 24. 10. Mallorca
Ich wurde von einem Scout entdeckt und begann zu modeln.
Was zunächst wie ein unerwarteter Zufall erschien, entwickelte sich schnell zu einer grossen Leidenschaft. Vor der Kamera kann ich Seiten von mir zeigen, für die im Alltag oft kein Raum bleibt. Ich kann in andere Epochen eintauchen, Charaktere verkörpern, mit Ästhetik spielen und für einen Moment jemand völlig anderes sein – ohne dabei mich selbst zu verlieren.
Medizin und Mode wirken auf den ersten Blick wie zwei gegensätzliche Welten.
Für mich gehören sie jedoch zusammen. Die eine verlangt Präzision, Verantwortung und Ausdauer. Die andere Kreativität, Ausdruck und Wandelbarkeit. Beide haben mich gelehrt, genau hinzusehen – auf Menschen, auf Details und auf das, was sich hinter einer Oberfläche verbirgt.
Diese Fotostrecke ist deshalb mehr als eine Sammlung schöner Bilder.
Sie erzählt von Transformation, von unterschiedlichen Facetten einer Persönlichkeit und von der Freiheit, sich nicht auf eine einzige Rolle reduzieren zu lassen. Vielleicht ist genau das der rote Faden meines bisherigen Lebens: keinen vorgegebenen Weg zu wählen, sondern meinen eigenen zu schaffen.

A path that was never a given.
At 16, I started working whilst attending secondary school. Not because I had to earn some extra money – but because I wanted to build a future for myself that no one in my family had ever pursued before me.
Without parental support and with no academic background in my family, I financed my own path step by step. Today, I’m studying medicine and am the first in my family to complete a university degree. For me, this journey means far more than just an academic qualification. It stands for independence, discipline and the conviction that one’s background doesn’t have to determine how far you can go. Almost at the same time, a second world opened up.
I was spotted by a talent scout and started modelling.
What initially seemed like an unexpected coincidence quickly developed into a great passion. In front of the camera, I can reveal sides of myself that often have no place in everyday life. I can immerse myself in other eras, embody characters, play with aesthetics and, for a moment, be someone completely different – without losing myself in the process.
At first glance, medicine and fashion seem like two worlds apart.
For me, however, they belong together. One demands precision, responsibility and perseverance. The other demands creativity, expression and adaptability. Both have taught me to look closely – at people, at details and at what lies beneath the surface. This photo series is therefore more than just a collection of beautiful images. It tells a story of transformation, of the different facets of a personality and of the freedom not to be reduced to a single role. Perhaps that is precisely the common thread running through my life so far: not choosing a predetermined path, but forging my own.
Francesca Chiara Rothenbühler
@Chesca._official
Du möchtest dich auch bei ABRA präsentieren?
Dann hol Dir jetzt Dein eigenes WEBTORIAL
im Magazin erscheinen
Schick uns deine besten Bilder, die Einreichung ist kostenlos.
Wir verhelfen Dir zu weltweiter Sichtbarkeit.

Magazine, die man behalten möchte







Kommentare